Schlau, aber faul

Gerade kommt mir eine Entschuldigung in den Kopf, die ein Schüler sich einfallen ließ, als ich ihn nach dem Grund für eine nicht vorgelegte Strafarbeit fragte: „Ich habe sie geschrieben, aber der Hund hat sie gefressen!“ Einem anderen Schüler, der häufig keine Hausaufgaben machte, teilte ich während einer Schulstunde mit, dass das nicht so weitergehen könne und ich deshalb nach der Schule seine Mutter anrufen werde. Gesagt, getan! Um 3 Uhr nachmittags rief ich an, aber nicht die Mutter, sondern der Schüler meldete sich. Ich sagte: „Sebastian, kann ich bitte mal deine Mutter sprechen!?“ Da täuschte er eine Störung vor und sprach ins Telefon: „Hallo? … Hallo? … Hallo?“ Dann legte er auf. Ein cleveres Kerlchen – schlau, aber faul! So jemand war auch ein anderer Schüler, den ich einmal einen Hausaufsatz vorlesen ließ. Ich hörte aufmerksam zu und war sehr angetan von seiner Leistung. Dann merkte ich, dass er aus einem leeren Heft vorlas. Auf Rückfrage sagte er, er habe den Aufsatz im Kopf, aber nicht geschrieben. Respekt! Die Kombination „schlau, aber faul“ erlebt man häufiger an Schulen – bisweilen sogar bei Lehrern.

EA

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