Salat

Dieser Tage staunte ich nicht schlecht, als ich mich daran machte, einen im Supermarkt gekauften Salat aus der Frischhaltebox zu essen. Nach Hinzugeben der mitgelieferten Zutaten und ausreichendem Schütteln der Box (wie bei James Bond: „geschüttelt, nicht gerührt“) hatte ich schon ein paar Mal mit der Gabel zugelangt, als ich plötzlich etwas Schwarzes entdeckte. Es entpuppte sich als ein gar nicht so kleiner schwarzer Käfer. Vermutlich ein Salatist. Und er war lebendig! Die Schüttelei hatte er offensichtlich gut überstanden. Weiteressen konnte ich allerdings nicht mehr. Nachdem ich den Käfer im Garten ausgesetzt hatte, dachte ich, die Supermarktkette per Mail über den ungebetenen Besucher zu informieren und wurde an die verantwortliche Firma verwiesen. Diese reagierte prompt, bedauerte den Vorfall und schickte mir einen Einkaufsgutschein im Wert von 5 Euro. Im Nachhinein dachte ich, ich hätte die Geschichte ja auch dramatischer schildern können – im Stile von Didi Hallervordens „Die Kuh Elsa“, vielleicht hätte ich dann einen Gutschein für ein neues Haus bekommen.


EA

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