Eingedeutscht

Neulich las ich einen langen fehlerfrei geschriebenen Text, wurde aber bei einem einzigen Wort stutzig, das ich anders geschrieben hätte: „geliked“! Das aus dem Englischen stammende und mittlerweile eingedeutschte Verb „liken“ müsste ja im Perfekt „geliket“ heißen, weil eben die deutschen Rechtschreibregeln zur Anwendung kommen – das eigentlich noch richtigere „gelikt“ würde die englische Herkunft nicht mehr erkennen lassen. Ein ähnliches Problem gibt es bei dem eingedeutschten Verb „googeln“, das manche „googlen“ schreiben, was allerdings nach deutschen Regeln falsch ist, da das Wort wie z.B. „schwindeln“ mit „eln“ enden muss. Nun ja, ich habe mir bisweilen sagen lassen müssen, dass Rechtschreibung doch gar nicht sooo wichtig sei. In diesem Fall ist es ja vielleicht auch tatsächlich so. Aber versteht mich bitte: Wenn man so lange wie ich im Rotstiftmilieu gearbeitet hat, kann man nicht aus seiner Haut 😉

EA

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