Das Problem ist halt …

Heute, am ersten Weihnachtstag, sitzen eine überzeugte Christin, ein gläubiger Muslim und einer, der seinen Glauben verloren hat, zusammen am Tisch, essen und trinken gemeinsam, unterhalten sich und nehmen Anteil an Freud und Leid des jeweils Anderen. Sie verstehen sich gut … und wissen, dass es gar nicht entscheidend ist, ob und woran man glaubt. Wichtig ist es zu akzeptieren, dass nicht jeder so denkt wie man selbst, dass man sich respektiert und sich so verhält, wie man sich als Mensch verhalten sollte: verständnisvoll, freundlich und friedlich. Es könnte alles so einfach sein in dieser Welt, wenn auch im Großen funktionieren würde, was im Kleinen problemlos klappt. Ein schöner Traum. Aber an Weihnachten darf man ja mal vom Frieden träumen. Danach schalten wir dann den Fernseher ein und sehen, wie die Welt wirklich ist: voller Egoismus und Rücksichtslosigkeit, voller Gewalt und Hass, voller Respektlosigkeit und Intoleranz. Ich erinnere mich an die „Tatort“-Folge vom letzten Sonntag, deren Schlusssatz die Ursache für den Zustand der Welt lapidar und treffend beschrieb: „Das Problem ist halt … der Mensch!“

EA

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