Die tote Stadt

Dieser Tage erlebte ich etwas Eigenartiges in Saarbrücken. Ich besuchte die Einführungsmatinée zur nächsten Opernpremiere am Staatstheater, Korngolds“Die tote Stadt“. Regisseur Aron Stiehl erläuterte auf faszinierende Weise den Inhalt des Werkes, das zwischen Realität und Traum wechselt. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der im Andenken an seine verstorbene geliebte Frau einen Raum mit zahlreichen Erinnerungen an sie zu einer „Kirche des Gewesenen“ werden lässt. Nach dieser Veranstaltung schlenderte ich durch die Altstadt und fotografierte ein altes Haus. Da öffnete sich ein Fenster und ein alter Mann fragte, was ich denn da tue. Ich stellte mich vor und berichtete über meine … Die tote Stadt weiterlesen

In die Breite gegangen

Geht es euch auch so? Wenn man alte Fotos von sich selbst betrachtet, kommt Ärger auf. Man ärgert sich über deren schlechte Qualität und darüber, dass man nicht viel später auf die Welt gekommen ist – zu Zeiten also, als die Fotoqualität wesentlich besser war als damals. Gleichzeitig ärgert man sich aber auch beim Betrachten aktueller Bilder, da diese zwar qualitativ viel besser sind als die früheren, allerdings die eigene Person deutlich breiter aussehen lassen als auf den alten Fotos. Es ist mir ein Rätsel, wie es trotz moderner Kameratechnik zu dieser Verfälschung der Körperausmaße kommen kann. Bei Spiegeln tritt … In die Breite gegangen weiterlesen