Spuren hinterlassen

Der Mensch sollte in seinem Leben Spuren hinterlassen! Manche tun es durch gute Taten, andere durch unsterbliche Kunst. So habe auch ich mich gestern redlich darum bemüht, mit meinem Wagen künstlerische Spuren an einem Toyota Verso zu hinterlassen. Man könnte auch sagen: Ich bin einer jungen Dame zu nahe gekommen. Künstlerisch, versteht sich! Aber jetzt will sie die Spuren tatsächlich beseitigen lassen und will dafür auch noch Geld von mir. Frechheit! Mein Werk wird zunichte gemacht. Ich glaube, ich werde sie verklagen! 😉 EA Spuren hinterlassen weiterlesen

s/ss

Sicher, es gibt größere Probleme in der Welt als die mangelnde Rechtschreibung, dass ist klar – ups, das ist klar. Aber dass selbst Zeitungsredakteure nicht mehr den Durchblick in Sachen „das/dass“ haben, dass – nein: das ist traurig. Diese Schlagzeile von heute beweist es. Allerdings wurde der Satz im Text richtig geschrieben. Vielleicht also doch nur ein Tippfehler? Das weiß man nicht. Oder weiß man dass nicht? Vielleicht sollten wir einfach „ss“ aus der deutschen Sprache eliminieren. Dann gäbe es auch keinen Hass mehr in der Gesellschaft. Alle würden sich nur noch hasen. Und das klänge zumindest nicht mehr schlimm. … s/ss weiterlesen

SST-Archiv

Saarländisches Staatstheater Archiv der Musiktheaterpremieren und -ensembles von 1956 bis 2020 Für die Überlassung von Spielzeitheften zur Erstellung dieses Archivs danke ich herzlich dem Ehepaar Ute & Adalbert Krob. 2019/2020 Le Nozze di Figaro (Mozart), Die arabische Prinzessin (Arriaga), Die lustige Witwe (Lehár), Marguerite (Legrand), Don Carlos (Verdi), Marilyn forever (Bryars), Das Rheingold (Wagner), Die Passagierin (Weinberg), Les Pecheurs de Perles (Bizet) Bettina Maria Bauer, Judith Braun, Algirdas Drevinskas, Markus Jaursch, Olga Jelinkova, Pauliina Linnosaari, Hiroshi Matsui, Stefan Röttig, Angelos Samartzis, Peter Schöne, Carmen Seibel, Marie Smolka, Sung Min Song, Valda Wilson, Salomón Zulic del Canto 2018/2019 La Traviata (Verdi), Die … SST-Archiv weiterlesen

Stars und Göttinnen

Wenn man aufwächst, orientiert man sich an Vorbildern. Wenn man aufwächst, orientiert man sich an Vorbildern. Während der Kindheit sind das natürlicherweise die Eltern. In der Jugendzeit begeistert man sich dann für andere Menschen, die eine Faszination ausüben: Stars, die man aus Kino, Fernsehen und heutzutage auch von Youtube her kennt. Als jemand, dessen Jugendzeit lange vorbei ist, bekomme ich es nicht mehr wirklich mit, wer heute die Stars der „Kids“ sind. Aber natürlich erinnere ich mich noch sehr gut, für wen ich mich als junger Mensch begeistert und den Fernseher eingeschaltet habe oder ins Kino gegangen bin. Das waren in erster … Stars und Göttinnen weiterlesen

Stolz

Wenn du stolz darauf bist, dass du nicht stolz auf etwas bist, wofür du gar nichts kannst, dann kannst du auf dein Nichtstolzsein stolz sein. Da du aber auf etwas, wofür du nichts kannst, auch nicht stolz sein willst und ja auch nichts dafür kannst, dass du nicht stolz darauf sein willst bzw. nicht stolz sein kannst, weil das Stolzseinkönnen durch deine Einstellung, dass du nicht stolz sein willst, gar nicht möglich ist, kannst du also auf dein Nichtstolzsein auch nicht stolz sein, denn wenn du auf dein Nichtstolzsein stolz wärest, wärest du ja zu Unrecht stolz. Wenn du das … Stolz weiterlesen

Tageszeitung

Meine liebe Freundin Tageszeitung, ich habe mich in Jahrzehnten freundschaftlicher Treue schon oft gefreut über das, was du geschrieben hast, aber auch immer wieder geärgert – meistens bei Theaterkritiken. Ich habe zudem mit Verwunderung erkennen müssen, dass du nicht rechtschreibsicher bist und die Wörter „das“ und „dass“ oft falsch anwendest. Nun stelle ich fest, dass du auch den Unterschied zwischen „sie“ und „Sie“ nicht kennst. Was mache ich nur mit dir? Ich habe mir schon so oft vorgenommen, deine Schwächen einfach zu übersehen (schließlich sind wir ja alle nicht perfekt), aber wenn sie wieder und wieder und immer wieder auftreten, … Tageszeitung weiterlesen

Tatort Saarlouis

Heute ging in Saarlouis ein Ausländer mit einem Messer und einer Schere auf mich los und fügte mir Schnitte am Kopf zu. Gleichzeitig bemerkte ich einen weiteren Mann, der damit beschäftigt war, menschliche Überreste, die auf dem Boden zerstreut waren, zu entsorgen. Beschreibung: beide ca. 30 Jahre alt, arabisches Aussehen. Erst nach ca. 10 Minuten ließ der Täter von mir ab, forderte dann aber noch Geld. Was sollte ich machen? Ich gab ihm sogar noch etwas mehr – schließlich war ich sehr zufrieden mit Haarschnitt und Rasur im Salon „By Nazar“. EA Tatort Saarlouis weiterlesen

Theaterpartei

Gibt es eigentlich eine Partei, die die Abschaffung von Spielzeitpausen und spielfreien Montagen an deutschen Theatern fordert? Wenn nicht, werde ich eine gründen, brauche dazu aber noch 2 Gleichgesinnte, damit die Gründung der Partei rechtlich möglich ist. Wer macht mit? Der Name soll „TT“ lauten („Täglich Theater“). Ein Problem sehe ich allerdings: Über die 5%-Hürde würden wir wahrscheinlich nie kommen, da die bundesdeutsche Bevölkerung der Ansicht ist, dass keine eigene Theaterpartei nötig ist, weil die existierenden Parteien schon täglich genügend Theater aufführen. Deren Stücke sind auch durchweg so konzipiert, dass die Spannung nie abreißt. Immer gibt es den beim Publikum … Theaterpartei weiterlesen

Tod im Tunnel

Tod im Tunnel Ganz allein stand ich da in dem nur spärlich erleuchteten Saarbrücker Lützelbachtunnel und überlegte, wie ich ihn am besten fotografieren könnte. So wahnsinnig heimelig ist es ja nicht da drin. Eher bedrohlich. Hätte besser jemanden mitnehmen sollen. Aber ich war allein. Allein und hilflos, bewaffnet nur mit einer Kamera. Da hörte ich Schritte. Hinter mir. Vorsichtig schaute ich mich um. Zwei junge Kerle näherten sich. Mein Puls stieg. Schlagartig schossen mir Fragen in den Kopf. Reicht ihnen mein Geld oder wollen sie auch mein Leben? Wie werden sie mich töten – kurz und schmerzlos oder werde ich … Tod im Tunnel weiterlesen

Trennungsabsichten

Ich kenne sie schon sehr lange und bin ihr immer treu verbunden geblieben. Vor ihr hatte ich durchaus Erfahrung mit anderen, aber dann fand ich sie und entschied mich, dass sie mich für den Rest meines Lebens begleiten sollte. Sie hat einen schönen und edlen Körper mit anschmiegsamen Rundungen. Ihr Loch in der Körpermitte ist natürlich etwas, worauf man nicht verzichten wollte. So dachte ich jedenfalls eine lange Zeit. Doch dann – wie es manchmal so ist – verlor ich das Interesse an ihr. Zwar hatte ich mich nicht von ihr getrennt, aber ich beachtete sie zunehmend nicht mehr – und … Trennungsabsichten weiterlesen

Trennungsschmerz

Eine Trennung tut immer weh. Aber die Entscheidung auseinander zu gehen belastet mich mehr, als ich es mir habe vorstellen können. Nach Jahrzehnten des Verbundenseins hatte sich für mich ein Gefühl der untrennbaren Zusammengehörigkeit eingestellt – und ich war mir sicher, dass wir in guten und schlechten Zeiten vereint bleiben würden. Unser Miteinander erschien mir stark und gefestigt. Zwar gab es im Laufe der Zeit immer wieder mal schmerzliche Phasen, aber ich ertrug sie – auch wenn ich spürte, dass sich die ursprünglich so feste Verbindung mehr und mehr zu einer nicht mehr sehr stabilen Angelegenheit entwickelte. In den letzten … Trennungsschmerz weiterlesen

Un-Sinn

Braucht es Mut zum Unmut? Ist gegen das Unkraut kein Kraut gewachsen? Kann man mäßig unmäßig sein? Wenn Unmögliches möglich ist, kann dann auch Mögliches unmöglich sein? Kann scheinbar Unscheinbares scheinen? Kann Unerträgliches erträglich und Untragbares tragbar werden? Wieso heißt ein Wort „Unwort“ und ist doch ein Wort? Kann man sich mit der eigenen Unzufriedenheit zufriedengeben? Kann man sich dem Unfug fügen? Gibt es eine Stetigkeit im Unsteten? Kann Wahrscheinliches unwahrscheinlich erscheinen? Ist Unglück im Glück besser als Glück im Unglück? Gibt es eine bedingte Unbedingtheit? Gibt es ein Unwissen im Wissen und auch ein Wissen im Unwissen? Ist der … Un-Sinn weiterlesen

Verweigerung

Gerade entdeckte ich beim Aufräumen meinen Wehrpass wieder. Da werden schlagartig Erinnerungen wach an eine Zeit, in der es noch allgemein verpönt war den Wehrdienst zu verweigern. Nach meiner Überzeugung hätte ich dies tun müssen, aber mir fehlte der Mut. Umso mehr Respekt hatte ich vor einem Bundeswehrkameraden, der – da sein Antrag abgelehnt wurde – zwar zum Wehrdienst eingezogen wurde, aber während der 18 Monate jeglichen Dienst an der Waffe verweigerte. Dies hatte zur Konsequenz, dass er in kontinuierlicher Folge jeweils für 3 Wochen in den „Bau“ musste. So verbrachte er die 1 1/2 Jahre de facto als Häftling in … Verweigerung weiterlesen

Wagner im Bach

Beim Fotografieren dieses Motivs kam heute ein älterer Spaziergänger langsam auf mich zu, blieb stehen und beobachtete, wie ich mehrere Fotos vom saarländischen Köllerbach machte. Daraufhin begann ich eine kurze Unterhaltung: „Sie fragen sich bestimmt, warum ich hier fotografiere!?“ „Stimmt. Was ist denn an dem Wasser so interessant?“ „Ich sehe darin ein Gesicht.“ „Ein Gesicht?“ „Ja, ein Gesicht im Profil – das Profil des Komponisten Richard Wagner. Vor einiger Zeit hab ich im Köllerbach auch schon mal Frédéric Chopin entdeckt. … … … (irritiertes Schweigen und ein unvergesslicher Blick) … … … Wissen Sie, Fotografen sind manchmal verrückte Leute!“ „Tschüss!“ … Wagner im Bach weiterlesen

Wahrscheinlich unwahrscheinlich

„Am Nachmittag kann es Gewitter geben, aber es ist wahrscheinlich eher unwahrscheinlich.“ (SR-Nachrichten von 11.30 Uhr)  Tja, da muss man sich wahrscheinlich überraschen lassen! Wahrscheinlich war es übrigens auch, dass ich heute zum ersten Mal in meinem Leben den Neunkircher Zoo besucht und anschließend ebenfalls zum ersten Mal bei „Grill au bois“ gegessen hätte. Es war dank Navi unwahrscheinlich, dass ich den Weg nicht finden würde. Unwahrscheinlich war es auch, dass ich kurz vor Neunkirchen in einen Stau geraten würde. Es passierte aber doch. Wahrscheinlich hatte es einen unwahrscheinlich schweren Unfall gegeben, denn ein Rettungswagen bahnte sich unwahrscheinlich mühsam seinen … Wahrscheinlich unwahrscheinlich weiterlesen

Was machst du heute Morgen?

„Was machst du heute Morgen?“, fragt mich Facebook. Ist das nicht toll? Wenn ich es richtig sehe, interessiert es sonst kein Schwein, was ich heute Morgen mache – nur Facebook nimmt Anteil an meinem Lebensmorgen. Also, ich erzähle dir dann mal, mein Freund Facebook, wie mein Tag begann: Ich wurde durch eine Whatsapp-Message geweckt, stellte dann fest, dass es erst 7 Uhr war, drehte mich auf die andere Seite und schlief nochmal ein. Ja, ich bin ein Seitenschläfer, Facebook. Hast du das noch nicht gewusst? Du weißt doch eigentlich schon viel über mich und präsentierst mir daher auch immer personalisierte … Was machst du heute Morgen? weiterlesen

Wandel

Es ist interessant, den Wandel der Sprache zu beobachten und festzustellen, dass bestimmte Fehler durch häufige allgemeine Anwendung eine solche Dynamik erzeugen, dass sie Richtiges als falsch und Falsches als richtig erscheinen und vielleicht irgendwann auch tatsächlich werden lassen. Ein bekanntes Opfer ist der Genitiv (z.B nach „wegen“ oder „laut“). Seit geraumer Zeit ist aber auch ein anderer weit verbreiteter Fehler zu konstatieren, der quer durch die Gesellschaft gemacht wird – auch von Menschen, die von Berufs wegen eigentlich korrektes Deutsch sprechen sollten. Ich meine die falsche Satzkonstruktion nach der Konjunktion „weil“. Dieses Wort wird im Satzbau fälschlicherweise wie „denn“ … Wandel weiterlesen

Wenn das A ein U wäre …

Diese Gedunken hube ich mir heute zwischen Nucht und Tug gemucht. Tju, dunn hütte unsere Spruche einen gunz underen Klung und unser Ulltug würe lustiger. Duruuf einen Ununussuft! Erzühlt doch mul spußeshulber, wus ihr gestern gemucht hubt! Uch, ihr hubt nichts zu erzühlen? Nu gut, dunn muche ich mul den Unfung! Ich hube stundenlung (ju, fust den gunzen Tug) im Fumilienulbum geblüttert und ulte Bilder von der Verwundtschuft betruchtet und ubfotogrufiert. Ich hutte zwur wenige Onkel, uber viele Tunten, doch die sind ulle schun lunge nicht mehr du – die Zeiten mit den Tunten um Kuffeetisch sind pussé. Schude, duss … Wenn das A ein U wäre … weiterlesen

Wenn man am Rad dreht

Immer wieder kommt es vor, dass man auf dem Smartphone am Rad drehen muss, wenn man – wo auch immer – sein Geburtsjahr anzugeben hat. Man könnte ja auch einfach die Jahreszahl eintippen, aber nein – diese „altmodische“ Möglichkeit bleibt einem verwehrt. Das Bewegen des Rades ist geradezu eine Psycho-Folter, die sich vermutlich junge Menschen aus dem einzigen Grund ausgedacht haben, uns „Frühgeborene“ zu quälen und sich über uns lustig zu machen. Man dreht und dreht und dreht … und ist immer noch nicht weit genug in der Vergangenheit, um das Rad bei dem eigenen Geburtsjahr zu stoppen. Wie können … Wenn man am Rad dreht weiterlesen

Wenn man blöd ist …

Zweimal schon hatte ich mir Visitenkarten drucken lassen, obwohl mir klar war, dass nur selten die Notwendigkeit bestehen würde, diese an die Frau oder den Mann zu bringen. Nun ja, für den Fall des Falles kann es ja nicht schaden, wenn man ein solches Kärtchen hat, dachte ich mir. Von den zuerst gedruckten 250 Karten war kaum eine jemals eingesetzt worden – da ich aber beim Mobilfunkanbieterwechsel meine alte Nummer nicht mitnehmen wollte, sah ich mich gezwungen, neue Visitenkarten zu ordern. Wieder 250 Stück. Gleiches geschah dann vor einigen Monaten ein weiteres Mal. Anbieterwechsel – neue Nummer – neue Visitenkarten. … Wenn man blöd ist … weiterlesen

Wer kennt diesen Mann?

Was man so alles erlebt, wenn man sich mal einen schönen Abend gönnen will! Kürzlich saß ich bei „Così fan tutte“ im Saarbrücker Theater genau in der Mitte der 1. Reihe. Voller Erwartung und Vorfreude hatte ich Platz genommen. Kaum war das Licht im Saal ausgegangen, tauchte plötzlich vor mir der Kopf eines Mannes auf und während des ganzen Abends musste ich mitansehen, wie der Kerl mit einem langen spitzen Gegenstand in der Luft herumfuchtelte. Ich fühlte mich bedroht. Um Schlimmeres abzuwehren, blieb ich ganz still. Ganz bewusst reagierte ich nicht auf seine ständigen Aggressionen, um ihn nicht noch weiter … Wer kennt diesen Mann? weiterlesen

Wie es manchmal läuft

Zwei Menschen treffen zufällig aufeinander, reden miteinander, entwickeln Sympathie füreinander und tauschen zwischeneinander Zärtlichkeiten aus, verlieben sich ineinander und sind vor Glück ganz durcheinander, wollen für immer beieinander sein und sich umeinander kümmern, ziehen deshalb zueinander, möchten nie mehr voneinander lassen und können gar nicht ohneeinander sein, liegen mal übereinander, mal hintereinander, später nur noch nebeneinander, geraten zunehmend aneinander, streiten untereinander und kämpfen so lange gegeneinander, bis sie Trennungsgedanken nicht mehr voreinander verheimlichen können, nacheinander aufgeben und schließlich wieder auseinander gehen. EA Wie es manchmal läuft weiterlesen

Wischdisch

„Rischdisch“ „unhääimlisch wischdisch“, „Pflischt“ und „Aktenääinsischt“ – wenn  „mansche“ saarländische Politiker so Hochdeutsch (!) sprechen, wird ääinem rischdisch komisch! Die Mundart ist sischerlisch für diese sprachlische Ääigenheit verantwortlisch. An sisch ist das ja auch nischt wirklisch schlimm und nur eine Klääinischkeit, aber es hört sisch ääinfach läscherlisch an, määine isch, ääigentlisch sogar fürschterlisch! Sorry, isch kann nischts dafür, dass isch hinsischtlisch der Sprache so empfindlisch bin! EA Wischdisch weiterlesen

Zebrastreifen

Heute hielt ich an einem Zebrastreifen an, da ich einen Jugendlichen auf dem Gehweg sah und ich damit rechnete, dass er die Straße überqueren wollte. So war es dann auch. Sehr schade, dass ich kein Video von diesem Vorgang zeigen kann! Es war kein Gehen, sondern ein langsames Schreiten, ein sehr langsames Schreiten, das ich beobachten konnte. Ich erkannte, dass der junge Herr schon oft die Muckibude besucht hatte. Seine Körperhaltung und der vielsagende Blick, den er mir zuwarf – einfach göttlich, so ganz von oben herab: „Alter, guck, wie ich den Zebrastreifen dominiere! Warum hast du mir eigentlich keinen … Zebrastreifen weiterlesen

Zwei Zentimeter

Da meine länger gewachsenen Haare nicht mehr für eine ordentliche Frisur geeignet waren und ich nach dem Aufstehen wie Struwwelpeter aussah, suchte ich einen Frisörsalon auf und entschloss mich zu einem Kurzhaar-Maschinenschnitt. Als die Frisörin fragte, wie sie die Haare schneiden solle, antwortete ich: „Bitte mit Maschine auf 2 cm Länge!“ Daraufhin meinte sie: „Zwei Zentimeter gibt es gar nicht. Wir haben nur Millimeter – von sechs bis zwanzig!“ Da ich sie nicht bloßstellen wollte, antwortete ich: „Dann versuchen wir es eben mal mit 20 mm!“ 😉 EA Zwei Zentimeter weiterlesen